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Art at Risk – Conference
Feb. 27th to 29th 2020
(The conference language is English)

The conference is planned and organized by artasfoundation in collaboration with the Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) and the Zurich University of the Arts (ZHdK).

Bringing together practicing artists from all around the world and representatives of organisations that are active in international cooperation (in the fields of culture, development cooperation, peace-building, humanitarian aid, or diplom­acy), it offers a forum for practitioners that are – in different positions – concerned with socially engaged art, art in challenging contexts, or art and conflict transformation.

The program is based on workshops and discussion groups and focuses on 3 themes:

  • Risks for artists: Prosecution, threats, and violence against individuals who express themselves artistically, and actions against institutions who host or support artists.
  • Risk for art: Instrumentalisation of art, restrictions of artistic freedom, silencing artistic expression, censorship.
  • Art and creativity as a resource in challenging contexts: Contribution of art to a strengthening of the civil society and democracy, to countering fundamentalism, contribution of art to peaceful conflict resolution or towards addressing conflicts related to climate change.

Website

Jour Fixe mit Eva-Maria Bertschy
Mittwoch, 18. Dezember 2019, 17.15 Uhr
Lindenbachstrasse 21, 8006 Zürich

Jeweils am 3. Mittwoch des Monats lädt artasfoundation zum öffentlichen Jour Fixe, um über laufende Projekte, offene Fragen bei der Arbeit oder relevante politische Entwicklungen zu diskutieren.

Anmeldung nicht erforderlich!

Eva-Marie Bertschy studierte Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Literaturwissenschaften an der Universität Freiburg. Als freie Dramaturgin und Produktionsleiterin arbeitete sie u. a. mit Ersan Mondtag, Elia Rediger, Schauplatz International, Hannah Hurtzig / Mobile Akademie Berlin, Judith Wilske und Tim Zulauf / KMU Produktionen. Seit 2013 ist sie feste Dramaturgin und Rechercheurin von Milo Rau / International Institute of Political Murder. Mit Milo Rau realisierte sie zahlreiche Stücke, andere theatrale Formate und das internationale Dokumentarfilm und Theaterprojekt Das Kongo Tribunal, wie auch die Inszenierung Die Wiederholung. Histoire(s) du théâtre (I).

Eva-Marie Bertschy ist Mitglied des International Institute

 

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Aus dem aktuellen Newsletter

Liebe Freundinnen und Freunde der artasfoundation,

Was für ein Herbst! Im fernen Kaukasus realisiert artasfoundation gleichzeitig vier Projekte, zwei neue Projektmanagerinnen sind im Einsatz, während es im Büro einen weiteren Personalwechsel gibt. Božena Čivić, die sich in den vergangenen zwei Jahren mit Umsicht und untrügerischem Gespür für kulturelle Differenzen um unsere Administration gekümmert hat, übergibt an Sandra Suter. Diese ist dank ihrer bisherigen Arbeit als Leiterin des Dramaturgiesekretariats am Schauspielhaus Zürich bestens für einen dynamischen Kulturbetrieb qualifiziert. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Und wir danken Božena Čivić für ihr grossartiges Engagement.

Auch ich bin Anfang September neu zum artasfoundation-Team gestossen. Meine erste Reise führte mich nach Tskaltubo, wohin ich den Regisseur Ron Rosenberg als Dramaturgin begleitete. Zurück in Zürich will ich mich vor allem ums Fundraising kümmern – für viele Kulturschaffende eine schreckliche Bürde, für mich eine Leidenschaft. Die Menschen, mit denen ich ins Gespräch komme, sind kluge, weltoffene und verantwortungsbewusste Persönlichkeiten. Sie haben durch Geschick, Können und durch Glück mehr Vermögen erworben, als sie für ihr eigenes Wohlergehen benötigen. Mit ihrem Reichtum möchten sie Sinnvolles tun und Menschen unterstützen, die schlechtere Startbedingungen und weniger Chancen haben. Ich führe mit ihnen inspirierende Gespräche über die grossen Herausforderungen der heutigen Welt, die nur durch gemeinsames Engagement gemeistert werden können. So ist Fundraising für mich keine mühselige „Betteltour“, sondern kulturelle, politische, philosophische und humanitäre Überzeugungsarbeit. Jeder in einem Kulturprojekt von artasfoundation angelegte Franken ist ein sinnstiftend investierter Franken. Denn es sind die grossen Leitwerte der Kultur wie Solidarität, Empathie, Toleranz und Schönheit, deren Durchsetzung darüber entscheidet, ob die Welt auch für künftige Generationen lebenswert sein wird.

Barbara Ellenberger und das Team von artasfoundation,
Dagmar Reichert, Božena Čivić, Anna Fatyanova, Sandra Frimmel, Olivia Jaques, Evan Ruetsch, Sandra Suter

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