Die Stiftung

Übersicht

Ziele

In der Schweiz ein Kompetenzzentrum für Kunst im Kontext von Konfliktvermittlung und Friedensförderung aufzubauen.

Nach Kriegen oder gewaltvollen Konflikten in Wiederaufbau- oder Demokratisierungsprozessen vor Ort
Kunstprojekte zu initiieren und die humanitäre Hilfe dadurch zu erweitern.

Kunstprojekte gemeinsam mit Partnerorganisationen zu ermöglichen, zu begleiten und zu dokumentieren.

Diplomatische Konfliktvermittlungsverfahren und friedensstiftende Mediationen unabhängiger staatlicher- oder überstaatlicher Institutionen durch spezifische künstlerische Interventionen zu unterstützen.

Forschung zu betreiben, um frühere künstlerische Arbeiten, die im Kontext von Konfliktvermittlung und Friedensförderung stattgefunden haben, zu analysieren und neue Kunstprojekte reflektierend zu begleiten.

Einzelne künstlerische Initiativen im Zusammenhang mit Konfliktvermittlung und Friedensförderung zu vernetzen und internationalen Erfahrungsaustausch anzuregen.

Kunstprojekte auch ausserhalb der Konfliktregionen öffentlich vorzustellen und diskutierbar zu machen.

 

 

 

Ausgangspunkte

Kunst ist ein wichtiges und grundlegendes menschliches Bedürfnis. Bei humanitären Einsätzen nach gewaltvollen Konflikten sollte ihr Bedeutung eingeräumt werden.

Kunst bezieht sich in ganz eigener Weise auf die Welt. Sie lädt dazu ein, Nützlichkeitskalküle hintanzustellen, feiner wahrzunehmen und gewohnte Kategorisierungen zu verlassen. Damit eröffnet sie neue Spielräume für Konfliktlösungen.

Kunst vermag es, schwer fassbare, persönliche Erfahrungen mitteilbar zu machen und Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen zusammenzuführen. Sie bietet Freiräume zur Erprobung neuer Handlungsweisen und gibt Anstoss zum Meinungsaustausch zwischen Menschen mit divergierenden Ansichten.

Durch Kunst können missachtete und benachteiligte Menschen ihre Würde behaupten und sich Gehör und Anerkennung verschaffen. Darin ähnelt Kunst der Religion und kann da einspringen, wo letztere instrumentalisiert wird.

Damit Kunst diese Fähigkeiten entfalten kann, darf sie keinen vorgegebenen Zwecken oder (noch so guten) Zielen unterworfen werden. Sie bedarf der Eröffnung von Spielräumen, ohne dass damit Auflagen oder Erfolgsnachweise verknüpft werden.

Das Gesagte gilt für künstlerische Arbeit aller Sparten: Bildende Kunst, Musik, Tanz, Theater, Film, Literatur, Medien, etc.

Leitlinien

Die Stiftung ist gemeinnützig und verfolgt dabei ein zweifaches Ziel: Den Träger*innen und Unterstützer*innen der Stiftung will sie im Gefühl von Ohnmacht angesichts von Gewalt Optionen eröffnen und sinnstiftendes Engagement ermöglichen. Jenen, die der Gewalt direkt ausgeliefert sind, will sie Erfahrungen und Begegnungen ermöglichen, die sie nach ihrer eigenen Einschätzung in der Überwindung dieser Gewalt unterstützen.

Die Stiftung ist politisch und inhaltlich unabhängig. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte bildet die Grundlage für ihre Arbeit und für ihre Partnerschaft mit weiteren Organisationen.

Die Stiftung setzt auf qualitativ hochstehende Kunst aus verschiedenen Sparten und Herkunftsregionen und gewährt dieser die nötigen Freiräume.

Die Stiftung strebt Nachhaltigkeit an, indem sie die Zusammenarbeit zwischen Kunstschaffenden in den jeweiligen Konfliktgebieten und in anderen Ländern/Regionen initiiert.

Die Stiftung arbeitet mit anerkannten öffentlichen und privaten Institutionen aus dem Bereich der internationalen Friedensförderung zusammen und ergänzt deren etablierte Verfahrensweisen durch Kunst.

Die Stiftung legt ihre Geldgeber*innen offen und achtet darauf, dass diese ihre Unterstützung ohne politische Bindungen und ohne Auflagen für die künstlerische Arbeit leisten.

 

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat bestimmt die Leitlinien und Schwerpunkte der Stiftungsarbeit und beaufsichtigt die Arbeit der Geschäftsstelle. Er sichert das finanzielle Gleichgewicht der Stiftung, legt ihre Organisationsformen fest und ist für ihre Jahresberichte und für die Jahresrechnung verantwortlich. Der Stiftungsrat wählt die Präsidenten und Vizepräsidenten der Stiftung. Er ist ehrenamtlich tätig.

Das Präsidium besteht aus zwei Personen, beide Angehörige des Stiftungsrates und von diesem gewählt. Sie sind die obersten Vertreter*innen der Stiftung. Die Präsidentin bzw. der Präsident leitet den Stiftungsrat und vertritt ihn nach aussen. Das Vizepräsidium ist operativ ausgerichtet.

Heidi Tagliavini (Präsidentin)
Schweizer Diplomatin

Schweizer Diplomatin, Präsidentin der artasfoundation

Heidi Tagliavini, geboren in Basel, studierte Literatur in Genf und Moskau. 1982 trat sie ins Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten ein. In ihrer über dreissigjährigen diplomatischen Laufbahn übernahm sie bisher 19 bilaterale und multilaterale Einsätze. Heidi Tagliavinis erste Dienststellen waren Bern und Lima, 1989 wurde sie an die Schweizer Botschaftin Moskau berufen und Ende 1992 als Botschaftsrätin und stellvertretende Leiterin der Schweizer Botschaft nach Den Haag versetzt. Im Jahr 1995 wurde sie als Mitglied der ersten OSZE Unterstützungsgruppe in den Tschetschenienkrieg nach Grosny entsandt. 1998, nach einer zweiten Amtszeit als Botschaftsrätin und stellvertretende Leiterin an der Schweizer Botschaft in Moskau, ernannte der UNO Generalsekretär Botschafterin Heidi Tagliavini zur Stellvertretenden Leiterin der Beobachtermission der Vereinten Nationen in Georgien (UNOMIG). Im Jahr 1999 kehrte sie ans Eidgenössische Aussendepartement zurück, wo sie die Leitung der Abteilung für Menschenrechte und Humanitäre Politik übernahm. 2000 wurde sie vom Österreichischen OSZE Vorsitzenden zur Persönlichen Beauftragten für Missionen im Kaukasus ernannt. Zwischen 2001 und 2002 war Heidi Tagliavini Schweizer Botschafterin in Bosnien und Herzegowina, 2002 wurde sie Sondergesandte des UNO Generalsekretärs und Leiterin der Beobachtermission der Vereinten Nationen in Georgien (UNOMIG). Im Jahr 2006 kehrte sie als stellvertretende Leiterin der Politischen Direktion und Stellvertreterin des Staatssekretärs ins Aussenministerium nach Bern zurück. Im Jahr 2008 ernannte sie der Ministerrat der EU zur Leiterin der Unabhängigen Internationalen Untersuchungskommission über den Konflikt in Georgien. Nach der Veröffentlichung des im Auftrag der EU erstellten Untersuchungsbericht über den Georgienkrieg leitete Heidi Tagliavini verschiedene OSZE/ODIHR Wahlbeobachtungsmissionen, so z. B. bei der Präsidentschaftswahl in der Ukraine 2010, bei den Wahlen zur Duma 2011, der Russischen Präsidentschaftswahl 2012 und der Präsidentschaftswahl in Armenien 2013. Zwischen 2008 und 2012 war Heidi Tagliavini auch Diplomat-in-Residence am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik. Heidi Tagliavini spricht acht Sprachen und erhielt Ehrendoktorate der Universitäten Basel und Bern. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Sektion Schweiz, verlieh ihr 2013 den Menschenrechtspreis und die Republik Österreich das Grosse Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um dieses Land.

Cyrus Mosayebi (Vizepräsident)
Selbständiger Marketingberater
Angelo Gnädinger
Ehemaliger Generaldirektor des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK)
Dagmar Reichert (Co-Geschäftsleiterin)
Kulturgeografin, Beraterin, Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)

Dagmar Reichert, geboren 1957 in Wien, studierte Geographie, Sport und Philosophie in Wien und Toronto, Forschungsstipendien in Stockholm und Cambridge, Gastprofessuren an der Universität Bologna, Universität Salzburg und ETH Zürich. MA, Promotion und Habilitation im Fach Geographie. 2003 an der Universität Kassel ordentliche Professorin für Kulturgeografie / Gesellschaftswissenschaften, legte diese Stelle 2006 auf eigenen Wunsch zurück. Gegenwärtig unterrichtet sie Kulturtheorie an der Zürcher Hochschule der Künste und betreibt in Zürich eine Firma für Forschung und Beratung. Sie ist Autorin oder Herausgeberin verschiedener Bücher („Wissenschaft als Erfahrungswissen“, 2000, „Räumliches Denken“, 1996, „Limits of Representation“, 1994, „Umwelt zur Sprache bringen“, 1993 und „Ortssuche“, 1993) und hat mehrere Kulturveranstaltungen und Ausstellungen kuratiert (Airolo, 2007, Shedhalle Zürich, 2003; Fondazione Pistoletto, Biella, 2002; Haus am Lützowplatz, Berlin, 2001).
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Isa Stürm
Architektin

Isa Stürm studierte Architektur an der ETH Zürich und diplomierte 1983 bei Dolf Schnebeli. Sie war Assistentin bei Adolf Max Vogt am Lehrstuhl für Architekturtheorie und Architektur-geschichte der ETHZ. Bevor sie 1988 zusammen mit Urs Wolf ein eigenes Architekturbüro gründete, arbeitete sie bei Santiago Calatrava und Jacques Herzog & Pierre de Meuron.

Isa Stürm Urs Wolf SA sind in der Schweiz und international tätig. Frühe Bauten ihres Büros sind die Einstellhalle Plarenga Domat-Ems (1988), das Bürohaus für die Sozialversicherungs-anstalt des Kantons Zürich SVA (1998) und die Wohnüberbauung Röntgenareal (1999). Für die Expo.02 entwickelten sie den Bundespavillon „Wer bin ich?“ (2002). Weitere Ausstellungsarchitekturen entwarfen sie für Swiss Design, Akris, Swiss Art Awards und Messestände von Industrie- und Designprodukten. Für Issey Miyake, Yoshi Yamamoto und Kerquelen New York kreierten sie Ladeninterieurs. Öffentliche Bauten für die Kultur mit Leuchtturmausstrahlung sind das Kunst(Zeug)Haus in Rapperswil-Jona (2008) und das Kulturaggragat Lokremise St.Gallen (2010). Weitere wichtige Projekte sind das Kunstmuseum Liechtenstein, das Automuseum Teufen, das Nam June Paik Museum in Korea, das Seefahrtsmuseum in Aaland, der Martyr’s Square and the Grand Axis in Beirut, die Mobile Aids Clinic for Africa, die Präsidentenlobby der UNO New York und die Genossenschaftssiedlung Waidmatt in Zürich. Aktuelle Bauten sind das das kürzlich bezogene Stadthaus im Industriequartier der Stadt Zürich und die Modeinterieurs an der Bahnhofstrasse. Die Bauten und Projekte erhielten zahlreiche Auszeichnungen.

Isa Stürm engagiert sich im theoretischen Architektur Diskurs. Regelmässig hält sie Vorträge, nimmt an Juryierungen, Entwurfskritiken und Gesprächen teil und verfasst Essays. Sie war als Expertin für Architektur der Eidgenössischen Kunstkommission und als Gastdozentin für architektonischen Entwurf an der EPF Lausanne tätig. Isa Stürm ist im Vorstand der Kunsthalle Zürich und im Stiftungsrat des Sitterwerks St. Gallen.

Margit Wästfelt
Österreichische Diplomatin

Margit Wästfelt, geboren 1948 in Graz, Österreich, studierte Rechtswissenschaften und Französisch an der Universität Graz. Während der Schulzeit verbrachte sie ein Jahr mit American Field Service in den USA.

Nach dem Studium war sie als Universitätsassistentin am Institut für Zivilrecht der Universität Wien tätig und absolvierte die Diplomatische Akademie Wien. 1978 trat sie in den österreichischen diplomatischen Dienst. Sie begann ihre Laufbahn an der österreichischen Botschaft in Paris; 1984 folgte eine Etappe im Außenministerium in Wien mit Aufbau des Bürgerservice. 1990 wurde sie als Kulturrätin an die Botschaft in Moskau entsandt und wurde 1995 zur Gesandten und stellvertretenden Missionschefin der Botschaft Moskau ernannt. Der Tätigkeitsbereich umfasste auch die Nachfolgestaaten der Sowjetunion. 1999 kehrte sie nach Wien zurück und wurde der österreichischen Delegation bei der OSZE zugeteilt. Während des österreichischen Vorsitzes im Jahr 2000 fungierte Margit Wästfelt als Sonderbotschafterin; 2002 übernahm sie die Leitung der österreichischen Delegation bei der OSZE. In ihrer Funktion als Abteilungsleiterin war sie auch für den Europarat zuständig. 2008 wurde sie zur Botschafterin in Finnland ernannt; 2013 bis 2015 beendete sie ihre Laufbahn als Alternierende Generalsekretärin der Zentraleuropäischen Initiative in Triest, Italien.

Gegenwärtig ist sie in Bereichen internationale Wirtschaftskontakte und Wissensmanagement beratend tätig.

Margit Wästfelt publizierte zu Themen der OSZE und des Europarats.

Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle unterstützt den Stiftungsrat im operativen Bereich. In seinem Auftrag akquiriert sie finanzielle Mittel, konzipiert und realisiert die Projekte der Stiftung und erstellt die Finanz- und Jahresberichte für die Eidgenössische Stiftungsaufsicht.

Bürozeiten:
Montag 9–12 Uhr
Dienstag 14–17 Uhr
Mittwoch 9–17 Uhr

Dagmar Reichert
Delegierte des Stiftungsrats und Co-Geschäftsleiterin

Dagmar Reichert ist Kulturgeographin, Beraterin und Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).
dagmar.reichert@artasfoundation.ch

Sandra Frimmel
Projektleiterin

Sandra Frimmel ist Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Koordinatorin des Zentrums Künste und Kulturtheorie (ZKK) der Universität Zürich.
sandra.frimmel@artasfoundation.ch

Anna Fatyanova
Projektleiterin

Anna Fatyanova ist Anthropologin und freie Kuratorin. Am Philosophicum Basel arbeitet sie für Projekte East-West und kuratiert den Kunstraum Dreiviertel in Bern.
anna.fatyanova@artasfoundation.ch

Olivia Jaques
Projektleiterin

Olivia Jaques ist Künstlerin und Kulturschaffende. Sie arbeitet in Zürich und Wien.
olivia.jaques@artasfoundation.ch

Božena Čivić
Administration und Buchhaltung

Božena Čivić ist Kulturschaffende. Sie arbeitet für Projekte im Theater und Film in den Bereichen Projektleitung, Organisation und Ausstattung.
bozena.civic@artasfoundation.ch

Sandra Suter
Leitung Administration

Sandra Suter ist Expertin für Sprache, Stimme und Performance. Sie ist Sängerin und Schulleiterin der Voice+Music Academy Zürich.
sandra.suter@artasfoundation.ch

Beirat

Der Beirat besteht aus Expert*innen für die verschiedenen Kunstsparten und die Kunstvermittlung, für humanitäre Arbeit, Diplomatie und Mediation sowie aus Vertreter*innen der Zivilgesellschaft.

Der Beirat wird vom Stiftungsrat punktuell für die inhaltliche Ausrichtung der Stiftung und die Planung ihrer Projekte beigezogen. Er trägt zur Vernetzung der Stiftung bei und ist ehrenamtlich tätig.

Mauro Abbühl
Co-Leiter von artlink – Büro für Kulturkooperation, Bern

Günther Bächler
Ehemaliger Schweizer Botschafter, Bern und Hamburg

Daniel Baumann
Direktor der Kunsthalle Zürich, Zürich

Christine Beerli
Fürsprecherin, ehemalige Vize-Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Biel

Franziska Burkhardt
Geschäftsleiterin des PROGR – Zentrum für Kulturproduktion, Bern

Catherine David
Kunsthistorikerin, Vizedirektorin des Centre Georges Pompidou, Paris

Maaike Engelen
Philosophin, Kinder- und Jugendpsychoanalytikerin, London

Maren Haartje
Ehemalige Programm-Managerin bei FriedensFrauenWeltweit, Bern und Hamburg

Ursula König
Selbstständige Mediatorin und Beraterin für Konflikttransformation, Bern

Sandro Lunin
Künstlerischer Leiter der Kaserne Basel, Basel

Thomas D. Meier
Rektor der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Zürich

Nicole Müller
Schriftstellerin und Eidg. dipl. Kommunikationsleiterin, Zürich

Danielle Nanchen
Leiterin der Sektion Kulturschaffen des Bundesamtes für Kultur, Bern

Meret Schlegel
Tänzerin und Choreografin, Zürich

Dieter Senghaas
Emeritierter Professor für Friedens-, Konflikt- und Entwicklungsforschung, Universität Bremen, Bremen

Alice Thomann
Programmbeauftragte DEZA Kooperationsbüro Burkina Faso, Ouagadougou

Gisela Ullmann
Supervisorin und Coach für Organisationsentwicklung, Zug

Künstler*innen

Silvia Bächli

Silvia Bächli ist in der Schweiz geboren, lebt in Basel und Paris und ist Professorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Silvia Bächli zeigte ihre Zeichnungen, Malereien und Photos international in zahlreichen Ausstellungen, zuletzt in einer Einzelausstellung in der Pinakothek der Moderne in München. Sie vertrat die Schweiz an der 53. Biennale di Venezia und erhielt den Prix Meret Oppenheim des Schweizer Bundesamtes für Kultur. Im November 2014 wurde Silvia Bächli mit dem Kulturpreis der Stadt Basel ausgezeichnet.
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Albin Brun

Der Multiinstrumentalist Albin Brun, geboren 1959 in Luzern, ist eine Schlüsselfigur der Szene zwischen Jazz und neuer Volksmusik. Albin Brun ist vielfältig produktiv mit Bands wie dem Albin Brun Alpin Ensemble, in Duos, etwa mit Patricia Draeger, mit Film- und Theatermusiken für Tim Krohn & Co. und als Gastdozent an der Hochschule Luzern. Albin Brun ist Gewinner des Schweizer Musikpreis 2017.

Monika Dillier

Monika Dillier ist am 1947 geboren. Sie lebt und arbeitet in Basel. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, in Deutschland oder Südafrika. Regelmässig Kooperationsprojekte mit anderen Künstlerinnen, so z. B. im Projekt Erstes Manifest grosser und angesehener Künstlerinnen oder The road to nieu Bethesda.
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Patricia Draeger

Patricia Draeger ist in Zug geboren und aufgewachsen. Sie studierte Querflöte und Zeitgenössische Musik in Winterthur, Biel, Amsterdam und in Den Haag. Seit 1992 ist sie Akkordeonistin und musikalische Leiterin diverser Theaterproduktionen. Ihre solistische Tätigkeit umfasst das Akkordeonduo mit Sergej Simbirev, das Trio Avodah (Volks- und Kunstmusik aus Europa) sowie die Gruppe Paralpin. Seit 2008 spielt sie im Albin Brun Alpin Ensemble.

Jean-Daniel Girod

Jean-Daniel Girod ist 1977 geboren, lebt und arbeitet in Zürich und beschäftigt sich mit Stimme, Perkussion und Bodymusic. Er fokussiert seine Arbeit auf die Kombination von Rhythmus und Stimme und leitet eine Workshopreihe am Konservatorium Winterthur und in Zürich mit dem Thema „Voice + Bodypercussion“. Girod wirkt in musikalischen Projekten für Behinderte (Tobi’s Welt) des Tobias-Hauses Zürich mit, ist Mitglied der Gruppe Mirabilis (Markus Maggiori, Sandra Weiss; Konzerte im authentischen Stil des Mittelalters) und Perkussion und Stimme bei der World Music Gruppe „Zussambalan“ von Adrian Egger. In Zusammenarbeit mit artasfoundation leitet Jean-Daniel Girod die Workshops des „International Choir“ in Abchasien (2017–2018) und in der Region Tavush in Armenien (2018–2019).

Monika Günther und Ruedi Schill

Monika Günther (geboren 1944 in Deutschland) und Ruedi Schill (geboren 1941 in der Schweiz) leben und arbeiten in Luzern. Seit 1995 arbeiten sie als Performancekünstler auf nationaler und internationaler Ebene in gemeinsamen Auftritten. Zwischen 1998 und 2013 gestalteten sie das Festival International Performance Art Giswil / Turbine Giswil als künstlerische Leiter.

Kilian Haselbeck und Meret Schlegel

Kilian Haselbeck (1986 geboren) kam über Hip Hop und Ballett (Ballett Center Gerda von Arb Zürich) zum zeitgenössischen Tanz und schloss 2008 seine Ausbildung in Contemporary Dance bei Codarts Rotterdam ab. Seither ist er als freischaffender Tänzer und Choreograf international tätig. Meret Schlegel (1951 geboren) engagiert sich seit langem auf und hinter den Bühnen verschiedenster Kulturinstitutionen in Zürich. Nach ihrer Ausbildung zur Tänzerin und Tanzpädagogin arbeitete sie als Performerin und Tänzerin mit Künstler*innen verschiedenster Sparten zusammen. Von 2000–2011 war sie künstlerische Leiterin des Tanzhaus Zürich. Mit Abschluss dieser Tätigkeit ist sie als Tänzerin und Performerin auf die Bühne zurückgekehrt. 2012 begann ihre Zusammenarbeit mit Kilian Haselbeck. Mit dem Stück Orthopädie or to be (2013) waren sie national und international auf Tournee. 2013 gründeten sie die Company Cie zeitSprung.
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Silas Heizmann

Silas Heizmann lebt und arbeitet als Bildender Künstler in Basel, wo er 2016 auch die Kunsthochschule abschloss. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich Druckgrafik, doch er ist u. a. auch im Bereich Videokunst tätig. Im Rahmen von Stipendien hielt er sich wiederholt in Armenien auf und war für artasfoundation bei Projekten in Westgeorgien / Abchasien tätig.
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Ayaz Jokhio

Ayaz Jokhio ist geboren in Mehrabpur Sindh, Pakistan. Er lebt und arbeitet in Lahore und Karachi. 2001 absolvierte er ein BA Fine Arts am National Collegefor Art in Lahore und wurde im Jahr 1999 zum besten zeitgenössischen Dichter der Sindhi Literaturgesellschaft gewählt. In 2004 führte er Regie bei einem Kurzfilm, der später für das 4. Kara Film Festival in Karachi ausgewählt wurde. 2004 bis 2005 arbeitete Ayaz Jokhio als Artist in Residence an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, Deutschland.

Dani Kouyaté

Dani Kouyaté wurde 1961 in Bobo-Dioulasso, Burkina Faso, geboren und entstammt einer Familie von Griots. Kouyaté begann seine Ausbildung am Institut africain d’études cinématographiques in Ouagadougou und setzte sie an der Pariser Sorbonne fort. Nach diversen Kurzfilmproduktionen folgte 1995 mit Keïta! L’héritage du griot der erste Spielfilm, der den ersten Preis beim Panafrican Film Festival in Ouagadougou und den Junior Preis bei den Filmfestspielen in Cannes gewann (1995). Heute lebt Dani Kouyaté in Uppsala in Schweden, wo er an der Hochschule Theater unterrichtet.

Franziska Koch

Franziska Koch ist in Luzern geboren. Sie ist bildende Künstlerin und Dozentin. In der künstlerischen Arbeit realisiert sie seit 1998 Installationen, Performances und freie Projekte, u. a.: Temperatures (Artisterium, Center for Contemporary Art, Tbilisi), Postfordismus/Fordismus (mit Tim Zulauf, mobiles Kino, Zürich), Reserven (Kunsthof Zürich), Proiezioni (mit Peter Emch, artria, Locarno), Bühne (Helmhaus Zürich), Office (Fri-Art Fribourg), Shanghai Open End Gallery (Chicago). Seit 2003 ist Franziska Koch Dozentin für Bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste, unter anderem in Seminaren und Workshops zu Soundart, Installation, Performance, Produktionsästhetik und Video. Kooperationsprojekte mit anderen Hochschulen.
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Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta

Tellervo Kalleinen (geboren 1975) ist eine in Helsinki lebende Künstlerin, die in ihren Werken mit filmischen und performativen Elementen arbeitet. Sie studierte an den Hochschulen für Bildende Künste in Hamburg und Braunschweig, 2003 erhielt sie ihren Master of Fine Arts an der Finish Academy of Fine Arts. Oliver Kochta-Kalleinen (geboren 1971) studierte an der Finnish Academy of Fine Arts und schloss sein Studium 2001 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg ab. Seit 2003 arbeiten die beiden zusammen. Ihre Arbeiten, Videos, Performances und Events, bei denen Menschen eingeladen werden, sich zu beteiligen, haben sie weltweit realisiert und gezeigt, zum Beispiel im Mori Art Museum (Tokyo), P.S.1 (New York), The Kitchen (New York), Shedhalle (Zürich), Kunsthalle Fridericianum (Kassel), Hamburg Kunsthalle, KUMU (Tallinn), das KIASMA (Helsinki), S.M.A.K. (Gent), Museo de Arte Buenos Aires (Buenos Aires) und Ars Electronica Center (Linz). 2012 gewannen sie den grössten Media Art Award in Finnland, den AVEK Preis.
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Webseite Tellervo Kalleinen

Arkhip Labakhua

Arkhip Labakhua (Pseudonym: Sipa) ist 1973 geboren, ist einer der führenden Künstler Abchasiens, lebt und arbeitet in Sukhum/i. Er studierte bildende Kunst in Tiflis und Moskau und arbeitet im Bereich der Skulptur, Design und Szenografie sowie auch Fotografie. Als Puppenspieler und Trubador reist er mit seinem eigenen Puppentheater. 2000 erhielt er den Grand Prix des Gent Festival of Marionette Theaters für seine Produktion Roter Spieler.
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Les Reines Prochaines

Les Reines Prochaines ist eine Schweizer Frauenband bestehend aus den Künstlerinnen, Musikerinnen und Performerinnen Michéle Fuchs, Fränzi Madörin, Muda Mathis, Sus Zwick. Im Jahr 1987 gegründet, führt sie ihr Engagement für Freundschaft, Feminismus und Kollektivität bis heute konsequent weiter. Jährlich tourt sie mit neuen Konzertprogrammen durch die Schweiz und Europa und findet ein treues Publikum. Mehr als zehn CDs hat die Band in dieser Zeit produziert.
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Beat Lippert

Beat Lippert wurde 1977 in Lausanne geboren, lebt und arbeitet in Genf. Nach einem Studium an der Alauns Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Bonn (Deutschland) und einem viermonatigen Praktikum im Bereich Archäologie absolvierte er einen Studiengang an der Haute Ecole d′Art et de Design in Genf. Seitdem hatte Beat zahlreiche internationale Ausstellungen. Nach der Zusammenarbeit mit artasfoundation im Rahmen der Curator’s Initiative und einem dreimonatigen Aufenthalt in China, wo er eine Ausstellung im Museum für zeitgenössische Kunst MOCA hatte, beschäftigt sich der Künstler mit Fragen der Grenze, der Übersetzung von kulturellen Codes und wie sich die künstlerische Aufgabe mit der Realität und Interdisziplinarität in Verbindung bringen lässt.
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Philip Matesic

Philip Matesic (geboren 1983) ist ein amerikanischer Künstler mit Wohnsitz in Zürich. Seinen Master of Fine Arts in Studio Arts (mit Schwerpunkt in Social Practice) erwarb er an der University of Illinois, Chicago in 2008. Sein Arbeitsfeld umfasst urbane Interventionen, Konversationen und Wissensaustausch als künstlerisches Mittel. Zu seinen kontinuierlichen künstlerischen Aktivitäten gehört die fortlaufende Organisation und Koordination von „Each One, Teach One“-Plattformen in Zürich, z. B. Theory Tuesdays (seit 2009) und Practical Fridays (seit 2013).
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Beatrice Minda

Beatrice Minda ist in München, Deutschland, geboren, studierte Kunstgeschichte in München und bildende Kunst in Berlin. Ihre Werke wurden in mehreren Einzelausstellungen gezeigt und in diversen Büchern publiziert, zuletzt erschien ihr Buch Innenwelt: Fotografien aus Rumänien und aus dem Exil (Hatje Cantz Verlag, 2007).
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Shoghakat Mlke-Galstyan

Shoghakat MIke-Galstyan wurde in Jerewan, Armenien geboren. Sie ist aktiv als Schauspielerin, Tänzerin und Organisatorin kultureller Anlässe. Ihre Leidenschaft ist die zeitgenössische darstellende Kunst. Sie ist Günderin des und Solistin im MIHR Theater, Managerin der Band Tiezerk und Dozentin am Yerevan State Institute of Theatre and Cinematography. Sie ist Autorin/Direktorin von Projekten, welche u. a. in den USA, Deutschland, Frankreich, Zypern, Georgien, Türkei, Russland und Armenien realisiert wurden. 2016 wurde sie mit der Golden Medal from the Ministry of Culture of RA gewürdigt. 2017 absolvierte sie erfolgreich den CAS Arts and International Cooperation an der Zürcher Hochschule der Künste.

neue Dringlichkeit

neue Dringlichkeit (nD) ist ein Kunst- und Performancekollektiv aus Zürich. Mit seinen Arbeiten hinterfragt und verrückt es die Grenzen zwischen Kunst, Politik und Leben. Das Kollektiv entstand 2010 als Reaktion auf die vom Schweizer Stimmvolk angenommene „Ausschaffungsinitiative“ und die ihr vorangegangene Plakatkampagne, die Migrant*innen als „schwarze Schafe“ und „Vergewaltiger“ kriminalisierte. Arbeiten von neue Dringlichkeit wurden u. a. an der Architektur Biennale in Venedig 2014 (The Venice Situation), dem Favoriten Theater Festival, Dortmund, 2014 (das Geleit) und an der Gessnerallee Zürich, 2012–2015 (u. a. Let’s talk about money, honey!; Brazilification) gezeigt.
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Cat Tuong Nguyen

Cat Tuong Nguyen wurde 1969 in Ban Me Thuot, Vietnam, geboren, lebt und arbeitet in Zürich. Seine Fotografen, Installationen und Videoarbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, in Israel, den USA oder Deutschland gezeigt und mehrfach mit Kunstpreisen ausgezeichnet.
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Raumlabor Berlin

Raumlabor ist eine Gruppe von Architekten aus Berlin, Deutschland. Sie formierte sich 1999 als Reaktion auf die rasanten und unkontrollierten Entwicklungen in der Stadt nach dem Mauerfall. Ihr verspielter Zugang kritisiert den vorherrschenden Modus der Architekturproduktion und versucht diese zu beeinflussen. Mit temporären Projekten stossen sie Veränderungen in der urbanen Landschaft an: pneumatische Strukturen, U-Boote aus Abfallprodukten und humorvolle Projekte wie das Bilden eines Berges aus dem Bauschutt eines vergrabenen Kanals, sind Teile ihres Repertoires. Indem es sich zwischen den Disziplinen Architektur und Kunst im öffentlichen Raum bewegt, kreiert das Raumlabor seine Projekte als Events, Performance und Theater. Es arbeitet in erster Linie im öffentlichen Raum und versteht Architektur eher als Mittel zur Verdeutlichung von Problemen als zu ihrer Lösungen. Seine Projekte versuchen einen Raum für Kommunikation und Verhandlung zu öffnen, in dem Bezüge hergestellt und Konflikte ausgetragen werden können.
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Augustin Rebetez

Augustin Rebetez (geboren 1986 in der Schweiz) erschafft aus einfachen Materialien poetische Welten. Seine Bilder, Zeichnungen, Installationen oder Stop-Motion-Filme zeigen eine tragisch-komische Realität und bilden ein visuell spielerisches, bewegtes Universum. Seit 2009 wirkte er an zahlreichen Ausstellungen in Europa und auch in Nordamerika, Südkorea, Nigeria, Mexiko, Libanon, Indien and Australien mit. Er wurde mit dem PhotoFolio Review bei den Rencontres d’Arles in Frankreich (2010), mit dem Swiss Photo Award (2012), dem Kiefer Hablitzel Preis (2012) und dem Vevey International Photo Award (2013–2014) ausgezeichnet.
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Anne Rochat

Anne Rochat ist eine Schweizer Video- und Performancekünstlerin (geboren 1982 in Vallée de Joux). Sie studierte an der Ecole Cantonale d’Art de Lausanne, im Jahr 2010 erhielt sie den Schweizer Kunstpreis, 2012 den Kiefer Hablitzel Preis. Seit 2013 unterrichtet sie an der Kunsthochschule Genf im Bereich Art/Action.
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Nino Sekhniashvili

Nino Sekhniashvili wurde 1979 in Tiflisgeboren, studierte von 2000 bis 2002 experimentelle Bildhauerei bei Rosemarie Trockel an der Kunstakademie Düsseldorf und ab 2002 Druckgrafik an der Kunstakademie in Tiflis. In ihrer konzeptuell orientierten Arbeit bedient sie sich verschiedener Medien. 2005 initiierte sie gemeinsam mit Kati Siamashvili das Musikprojekt Dario Radio, seither zeigte sie ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Georgien, Russland und im deutschsprachigen Raum. Sie erhielt Stipendienaufenthalte u. a. an der Akademie Schloss Solitude und in der Binz39, Zürich. In Tiflis betreibt Nino Sekhniashvili seit 2012 den Kunstraum Galerie Nectar.
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Lidwien van de Ven

Lidwien van de Ven wurde in den Niederlanden geboren, lebt und arbeitet in Rotterdam und Berlin. Ihre Fotoarbeiten, Installationen und Videos wurden an zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, so z. B. im Jahr 2006 an der Sidney Bienniale, an der Documenta 12 (2007) oder auch jüngst im Museum Reina Sofía in Madrid. 2014 erhielt Lidwien van de Ven den Dolf Henkes Award in Rotterdam.
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Hajra Waheed

Hajra Waheed wurde in Calgary, Kanada, geboren und wuchs in der Gated Community von Saudi Aramco, der grössten transnationalen Erdölfirma der Welt auf. Sie besuchte die School of the Art Institute of Chicago und machte 2007 einen MA an der McGill University in Montreal. Ihre Werke sind regelmässig in Ausstellungen in Nordamerika, Europa, Asien und dem Nahen Osten zu sehen. Sie wurden in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art (MOMA) in New York und des British Museum aufgenommen. Hajra Waheed lebt und arbeitet in Montreal, Kanada.
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Franziska Welti

Franziska Welti wurde 1965 geboren, ist Sängerin und Stimmimprovisatorin und lebt und arbeitet in Winterthur und Berlin. Sie unterrichtet eine Gesangsklasse am Konservatorium Winterthur und leitet die Singfrauen Winterthur sowie den Chor Singfrauen Berlin. Mitwirkung bei diversen Uraufführungen und Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles im Bereich der Neuen und Alten Musik; rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland, u. a. auch in Georgien. Franziska Welti wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kulturpreis der Stadt Winterthur (2009). In Zusammenarbeit mit artasfoundation leitet Franziska Welti die Workshops des International Choir in Abchasien (2017–2018) und in der Region Tavush in Armenien (2018–2019).
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Andrea Wolfensberger

Andrea Wolfensber wurde 1961 in Zürich geboren und studierte von 1980 bis 1984 an der Ecole Supérieure d’Art Visuel in Genf. In ihren skulpturalen wie installativen Arbeiten vereint sie naturwissenschaftliche Abstraktion und erzählerische Poesie. Einzel- und Gruppenausstellungen hauptsächlich in der Schweiz und in Deutschland. Seit 2004 unterrichtet sie an der Hochschule der Künste in Bern.
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Partnerorganisationen

Aamta foundation, Suchum/i

Aamta foundation, Suchum/i
Die Aamta foundation steht hinter dem SKLAD, einem Kulturzentrum im Zentrum von Suchum/i¹, welche zeitgenössische Kunst fördert und zahlreiche kulturelle Anlässe wie Filmvorführungen, Vorlesungen, Workshops etc. organisiert. Ziel von Aamta ist es, internationale Kontakte zu knüpfen, die lokale Gemeinschaft einzubinden und lokale Kunstschaffende zu unterstützen.
Soziale Netzwerke

Adami – Media Prize for Cultural Diversity in Eastern Europe

Der Adami-Medienpreis hat zum Ziel, durch die Vernetzung von Journalisten, Filmemachern und Medienleuten in osteuropäischen Ländern und im Kaukasus das Medieninteresse und die kulturelle Diversität jener Regionen und zu fördern.
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artlink, Schweiz

artlink, das Büro für Kulturkooperation, ist die schweizerische Fachstelle für Kunst und Kultur aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Sie dokumentiert, fördert und vernetzt professionelle Kulturschaffende aus diesen Regionen der Welt, welche in der Schweiz aktiv sind, und unterstützt die interkulturelle Zusammenarbeit.
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Programm in Peacebuilding and the Arts, Brandeis Universität, USA

Das Programm in Peacebuilding and the Arts ist Teil des International Center for Ethics, Justice and Public Life der Brandeis University. Im Mittelpunkt stehen Beiträge von Kultur und Kunst zur Konflikttransformation. Unter dem Titel Impact: Imagine together initiierte sie eine internationale Plattform für Kunst, Kultur und Konflikttransformation.
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Centre for Humanitarian Dialogue (HD Centre), Schweiz

Das Centre for Humanitarian Dialogue (HD Centre) ist eine unabhängige Mediationsorganisation mit Hauptsitz in Genf. Sie hat das Ziel, weltweit die Antworten auf bewaffnete Konflikte zu verbessern.
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Center for Security Studies (CSS), Schweiz

Das Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich ist ein Kompetenzzentrum für schweizerische und internationale Sicherheitspolitik. Es bietet sicherheitspolitische Expertise in Forschung, Lehre und Beratung und betreibt das International Relations and Security Network (ISN).
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Culture and Management Lab, Georgien

Das Culture and Management Lab ist eine Organisation mit Sitz in Tbilisi, die Projekte in den Bereichen Kunst, Projektmanagement, Bildung und Beratung organisiert.
Soziale Netzwerke

 

Ettijahat – Independent Culture, Beirut

Ettijahat – Independent Culture ist eine syrische Kulturorganisation, die Ende 2011 gegründet wurde. Inmitten kultureller und sozialer Veränderung, versucht Ettijahat unabhängiges Kulturschaffen zu fördern. Es verbindet die Künstler*innen und Künste durch regionale und internationale Plattformen und unterstützt Syrische Gemeinschaften im Ausland, um ihnen Zugang zu Kunst und Kultur zu schaffen.
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Danish Refugee Council (DRC), Dänemark

Das Danish Refugee Council (DRC) ist eine humanitäre NGO, die in dreissig verschiedenen Ländern von Konflikten betroffene Menschen unterstützt.
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Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Schweiz

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit ist die Agentur für internationale Zusammenarbeit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten. Sie ist zuständig für die Gesamtkoordination der Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit sowie für die humanitäre Hilfe der Schweiz.
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Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Schweiz

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA ist eines der sieben Departemente der Schweizer Landesregierung, des Bundesrats. Es entspricht im Aufgabenbereich den Aussenministerien in anderen Ländern.
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Hochschule für Gestaltung und Kunst (FHNW)

Die Kunsthochschule der Fachhochschule NW-Schweiz ist am Campus der Künste in Basel beheimatet. Sie ist in der Forschung und in der Ausbildung von Künstler*innen, Gestalter*innen und Vermittler*innen tätig.
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IDP Women's Union of Tskaltubo, Georgien

Die IDP Women’s Union of Tskaltubo ist eine NGO in der Provinz Imereti in Georgien. Sie wurde von Lali Grigolava gegründet und unterstützt Familien, die während des Sezessionskriegs aus Abchasien geflohen sind und seitdem in der Stadt Tskaltubo leben.
Kontakt Lali Grigolava

KOFF, Schweiz

Die Schweizer Plattform für Friedensförderung, KOFF, ist ein Forum für Dialog, Austausch und Vermittlung für friedensfördernde Organisationen.
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Kunsthof Holm, Deutschland

Der Kunsthof Holm ist ein Ort für künstlerischen Austausch zwischen Menschen, die sich für (bildende) Kunst und die Zusammenhänge zwischen Kunst und den Herausforderungen der Gegenwart – Krieg und Frieden, Natur und Umweltzerstörung – interessieren. Maren Haartje und Günther Baechler (beide Beirat artasfoundation) haben den Hof im Sommer 2017 übernommen.
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Landscapes of Hope, Libanon

Landscapes of Hope ist eine Initiative, die gegründet und geführt wird von Action for Hope. Ihr Ziel ist es zivilgesellschaftliche Organisationen branchenübergreifend zu vernetzen um so zu einem effektiven sozialen Wandel in Notsituationen beizutragen.
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norient, Schweiz

Der Verein norient – Independent Network for Local and Global Soundscapes – arbeitet als umfassende Vermittlungsplattform an den Schnittstellen von Musik und Gesellschaft. Er vernetzt Musikinteressierte in Asien, Afrika, Lateinamerika, Europa und Nordamerika.
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Ochamchyra Youth House, Ochamchyra

Das Ochamchyra Youth House ist eine nichtstaatliche Organisation in der Stadt Ochamchyra an der Schwarzmeerküste, die Bildungsangebote und kulturelle Aktivitäten für Kinder und Jugendliche organisiert.
Kontakt Selma Zantarya

Pro Helvetia, Schweiz

Die Schweizer Kulturförderstiftung Pro Helvetia fördert im Auftrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft das künstlerische Schaffen, setzt sich für Kulturvermittlung ein und pflegt den kulturellen Austausch im In- und mit dem Ausland.
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Society Biliki, Georgien

Society Biliki ist eine NGO in Gori, einer Stadt in der georgischen Provinz Shida Kartli. Sie arbeitet mit Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen oder mit einem Flüchtlingshintergrund.
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Staatliche Pädagogische Hochschule Jerewan (ASPU), Armenien

Die staatliche Universitäts- und Hochschuleinrichtung mit Sitz in Jerewan ist auf Pädagogik und die Ausbildung von Lehrkräften spezialisiert.
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swisspeace, Schweiz

Die Schweizerische Friedensstiftung swisspeace ist ein unabhängiges, praxisorientiertes Institut der Friedensforschung und -förderung.  Ziel ihrer Tätigkeiten ist die friedliche und nachhaltige Beilegung von bewaffneten Konflikten weltweit.
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Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Schweiz

Die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) gehört zu den grössten Kunsthochschulen Europas. Ihr vielfältiges Studien- und Forschungsprogramm umfasst die Bereiche Design, Film, Kunst, Medien, Musik, Tanz, Theater, Vermittlung der Künste und Transdisziplinarität.
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Finanzen und Kontrolle

artasfoundation ist eine operative Stiftung, die sich aus Stiftungs- und Spendengeldern finanziert und ihre Projekte selbst initiiert. Sie ist keine Vergabestiftung und bearbeitet keine nichteingeladenen Unterstützungsanträge.

artasfoundation legt ihre Projektpartner*innen und Unterstützer*innen offen und achtet darauf, dass diese ihren Beitrag ohne politische Bindungen und ohne Auflagen für die künstlerische Arbeit leisten.

Revisionsbericht und Jahresrechnung 2018

Finanzielle oder operative Unterstützung
Wir danken folgenden Personen und Istitutionen. Sie alle haben einen wertvollen Beitrag für unsere Projekte geleistet.

Personen

Andreas und Brigitte Albicker, Evelyn Albin, Renate Amuat, Therese Augsburger und Jürg Spörri, Günther Bächler, Charlotte Bhattarai, Martina Bernasconi, Eva Bischofberger, Marianne Bleuler-Herzog, Peter Bleuler, Astrid Bodisch, Giovanni und Bettina Borrelli, Daniela Brunner, Jean-Marie Clarke, Catherine David, Jaques Diday-Baumann, Ursina Dorer, Renato Duckeck, Eberhart Freeman Penelope, Johanna Ensinger, Silvia Flachsmann, Katharina Flieger, Doris Füllemann, Christian Fürholz, Patrick Gamba, Bettina Ganz Gorgi, Gianni Garzoli, Simon Gaus, Stefan Gerster, Hans Rudolf Glatz, Ursina B. Gloor Weisskopf, Peter Goop, Dr. Konrad Grimm-Kistler, Gruppenpraxis Paradies, Dr. Konrad Grimm-Kistler, Juerg & Mirjam Häubi-Sieber, Corinne Haffter Schaffner, Regula Hatt-Suter, Trix und Rober Heberlein, Thomas Heimann, Claus Hipp, Anne Hoffer, Hermann Huber-Bossert, Helene Esther Huldi, Clare Kenny, Franziska Koch, Heidi Kramer, Konrad Krim-Kistler, Patrick Kull, Regula Langemann, Andreas Lauber, Sandro Lunin, Sigrid Launois-Meyer, Francoise Marcuard, Cornelia Markovic-Leu, Philip Matesic, Sandra Mazzoni, Oskar Meyer, Evelyne Monney, Nicole Müller, Danielle Nanchen, Geneviève Nanchen-Lucette, Beatrice Naville, Nadine Naville, Ursula Peters, Linda Pfenninger, Theresia Elisabeth Pfluger, Elodie Pong, Dorothea von Rechenberg, Barbara Reibnitz, Eliane Rutishauser, Liliane Ryser, Andrea Saemann, Karin Saemann, Lilian Saemann, Meret Schlegel, Martina Schäfer Läser, Marcel Schwald, Markus Schwander, Beat Siegrist, Peter Sprenger, Robert Strebel, Angela Stupp, Marianne Theis, Alice Thomann, Christine Thomann-Hatt, Tanuja Thurairajah, Gisela Ullmann-Jungfer, Philip und Verena Urner-Diggelmann, Marianne Vogler, Franziska Welti, Andrea Wolfensberger, Bettina Z’Rotz, Mara Züst.

Stand: Januar 2019

Institutionen

Abteilung Menschliche Sicherheit (AMS) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Bayer (Schweiz) AG
Caran d’Ache
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
Fondation Smartpeace
Fürstlicher Kommerzienrat Guido Feger Stiftung
H.E.M. Stiftung
Heinrich Böll Stiftung
Kulturabteilung der Stadt Zürich
Max Kohler Stiftung
Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Task Force
Pro Concepta Zug AG
RHW-Stiftung
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
Schweizerische Interpreten Stiftung (SIS)
Stanley Thomas Johnson Stiftung
Stiftung Corymbo
Stiftung Dr. Jacques Edwin Brandenberger
Stiftung Mercator Schweiz
Thomas Abegg Stiftung für Geist und Kultur
Valüna Stiftung
Von Duhn Stiftung

Stand: Januar 2019

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