Kunst im Wiederaufbau
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Art Semester

Foto: artasfoundation

Foto: Dagmar Reichert

Im Herbstsemester 2015/16 vergibt artasfoundation erstmals ein Stipendium an eine Studentin aus Abchasien¹, die damit an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Kurse im Bereich Kunstvermittlung besuchen und an verschiedenen Kulturinstitutionen in der Schweiz hospitieren konnte.

Das Art Semester wird für in Abchasien wohnhafte Menschen angeboten, weil diese aufgrund des rechtlich ungeklärten Status ihrer Region nur beschränkt Zugang zu Stipendienprogrammen für Menschen im Südkaukasus haben.

Auch im folgenden Jahr, im Herbstsemester 2016/17, lädt artasfoundation zwei Studentinnen ein. Diesmal sind das Departement Kunst und Medien der ZHdK sowie das Institut Lehrberufe für Gestaltung und Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst (FHNW) in Basel die Gastinstitutionen.

Das Art Semester soll in den nächsten Jahren nach Möglichkeit zu einem regelmässigen Stipendienprogramm ausgebaut werden. Als erster Schritt dazu unterstützt artasfoundation einen Antrag derr Kunsthochschule Zürich für ein Pilotprojekt der Studierendenaustauschförderung Movetia. Dem Antrag wird stattgegeben und 2019 bis 2021 können zwei Studierende aus Suchum/i jeweils für ein Semester nach Zürich kommen. Auch zwei Dozent*innen der dortigen Universität sind zu einem Kurzbesuch eingeladen.

Ort und Jahr
Zürich, Basel, 2015–2016

Stipendiat*innen
Manana Tsvizhba (Sept. 2016 – Jan. 2017)
Sabina Kvarcheliya (Sept. 2016 – Jan. 2017)
Daria Zavodskaia (Sept. 2015 – Feb. 2016)

und im Rahmen des Movetia-Projektes:
Janset Aljarrah (Sept. 2019 – Juli 2020)
Salema Bartsyts (Sept. 2019 – Juli 2020)

Projektleitung
Sabine Jenni (artasfoundation)

Partnerorganisationen
Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)
Hochschule für Gestaltung und Kunst (FHNW) in Basel

Finanzieller Beitrag
Abteilung Menschliche Sicherheit des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Task Force Schweizer OSZE-Vorsitz

 

 

¹artasfoundation betont, dass die Nutzung von Bezeichnungen und Namen, besonders im Hinblick auf die Konfliktregionen, nicht als Anerkennung oder Nichtanerkennung durch die Stiftung ausgelegt werden sollen. Sie haben in diesem Zusammenhang keinerlei politische Konnotationen.