Forschung und Vernetzung
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Art at Risk – Konferenz 2020

Art at Risk – Creative Work in Challenging Contexts – Konferenz 2020
Do, 27. Februar bis Sa, 29. Februar 2020 – ZHdK, Toni Areal, Zürich

artasfoundation konzipiert und organisiert mit Unterstützung der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und der Stadt Zürich die internationale Konferenz Art at Risk – creative work in challenging contexts.

Im Rahmen der Konferenz treffen sich Künstler*innen aus rund 20 Ländern und Vertreter*innen von Organisationen, die in der internationalen Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Entwicklungszusammenarbeit, Friedensförderung, humanitäre Hilfe oder Diplomatie tätig sind.

Art at Risk bietet ein Forum für Praktizierende, die sich – in unterschiedlichen Positionen – mit sozial engagierter Kunst, Kunst in anspruchsvollen Kontexten oder Kunst und Konflikttransformation beschäftigen.

Das Programm basiert auf Workshops und Diskussionsgruppen und konzentriert sich auf drei Themen:

1. Risiken für Künstler*innen: Strafverfolgung, Drohungen, Vertreibung und Gewalt gegen Personen, die sich künstlerisch ausdrücken, und Aktionen gegen Institutionen, die Künstler aufnehmen oder unterstützen.

2. Risiko für Kunst: Instrumentalisierung der Kunst, Einschränkungen der künstlerischen Freiheit, Abschwächung des künstlerischen Ausdrucks, Zensur.

3. Kunst und Kreativität als Ressource, insbesondere in herausfordernden Kontexten: Beitrag der Kunst zur Stärkung der Zivilgesellschaft und der Demokratie, zur Bekämpfung von Extremismus und Fundamentalismus und Beitrag der Kunst zur friedlichen Konfliktlösung oder zur Bewältigung von Konflikten im Zusammenhang mit der Klimakrise.

Webseite

Partner*innen

Konzept
Dagmar Reichert (artasfoundation)

Projektleitung
Dagmar Reichert (artasfoundation)

Partnerorganisationen
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit Schweiz (DEZA), Team Kultur und Entwicklung
Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Dossier Internationales

Organisation
Anna Fatyanova und Olivia Jaques (Künstler*innenbetreuung), Btihal Remli (Koordination), Evan Ruetsch (Fotographie), Sandra Suter (Administration)

Presse
Barbara Ellenberger