Österreichische Diplomatin

Margit Wästfelt, geboren 1948 in Graz, Österreich, studierte Rechtswissenschaften und Französisch an der Universität Graz. Während der Schulzeit verbrachte sie ein Jahr mit American Field Service in den USA.

Nach dem Studium war sie als Universitätsassistentin am Institut für Zivilrecht der Universität Wien tätig und absolvierte die Diplomatische Akademie Wien. 1978 trat sie in den österreichischen diplomatischen Dienst. Sie begann ihre Laufbahn an der österreichischen Botschaft in Paris; 1984 folgte eine Etappe im Außenministerium in Wien mit Aufbau des Bürgerservice. 1990 wurde sie als Kulturrätin an die Botschaft in Moskau entsandt und wurde 1995 zur Gesandten und stellvertretenden Missionschefin der Botschaft Moskau ernannt. Der Tätigkeitsbereich umfasste auch die Nachfolgestaaten der Sowjetunion. 1999 kehrte sie nach Wien zurück und wurde der österreichischen Delegation bei der OSZE zugeteilt. Während des österreichischen Vorsitzes im Jahr 2000 fungierte Margit Wästfelt als Sonderbotschafterin; 2002 übernahm sie die Leitung der österreichischen Delegation bei der OSZE. In ihrer Funktion als Abteilungsleiterin war sie auch für den Europarat zuständig. 2008 wurde sie zur Botschafterin in Finnland ernannt; 2013 bis 2015 beendete sie ihre Laufbahn als Alternierende Generalsekretärin der Zentraleuropäischen Initiative in Triest, Italien. 

Gegenwärtig ist sie in Bereichen internationale Wirtschaftskontakte und Wissensmanagement beratend tätig.

Margit Wästfelt publizierte zu Themen der OSZE und des Europarats.