Künstler_innen

Silvia Bächli
geboren in der Schweiz lebt sie in Basel und Paris und ist Professorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Silvia Bächli zeigte ihre Zeichnungen, Malereien und Photos international in zahlreichen Ausstellungen, zuletzt in einer Einzelausstellung in der Pinakothek der Moderne in München. Sie vertrat die Schweiz an der 53. Biennale di Venezia und erhielt den Prix Meret Oppenheim des Schweizer Bundesamtes für Kultur. Im November 2014 wurde Silvia Bächli mit dem Kulturpreis der Stadt Basel ausgezeichnet.

www.silviabaechli.ch


Monika Dillier

geboren 6.3.1947, lebt und arbeitet in Basel. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, in Deutschland oder Südafrika. Regelmässig Kooperationsprojekte mit anderen Künstlerinnen, so z.B. im Projekt «Erstes Manifest grosser und angesehener Künstlerinnen» oder «The road to nieu Bethesda».
www.likeyou.com/monikadillier


Monika Günther und Ruedi Schill

Monika Günther (geb. 1944 in Deutschland) and Ruedi Schill (geb. 1941 in der Schweiz) leben und arbeiten in Luzern. Seit 1995 arbeiten sie als Performancekünstler auf nationaler und internationaler Ebene in gemeinsamen Auftritten. Zwischen 1998 und 2013 gestalteten sie das Festival „International Performance Art Giswil / Turbine Giswil" als künstlerische Leiter.

Kilian Haselbeck und Meret Schlegel
Kilian Haselbeck (1986) kam über Hip Hop und Ballett (Ballett Center Gerda von Arb Zürich) zum zeitgenössischen Tanz und schloss 2008 seine Ausbildung in Contemporary Dance bei Codarts Rotterdam ab. Seither ist er als freischaffender Tänzer und Choreograf international tätig. Meret Schlegel (1951) engagiert sich seit langem auf und hinter den Bühnen verschiedenster Kulturinstitutionen in Zürich. Nach ihrer Ausbildung zur Tänzerin und Tanzpädagogin arbeitete sie als Performerin und Tänzerin mit Künstler_innen verschiedenster Sparten zusammen. Von 2000-2011 war sie künstlerische Leiterin des Tanzhaus Zürich. Mit Abschluss dieser Tätigkeit ist sie als Tänzerin und Performerin auf die Bühne zurückgekehrt.
2012 begann ihre Zusammenarbeit mit Kilian Haselbeck. Mit dem Stück "Orthopädie or to be“ (2013) waren sie national und international auf Tournee. 2013 gründeten sie die Company Cie zeitSprung.
http://cie-zeitsprung.ch/artists.html

Silas Heizmann
Silas Heizmannlebt und arbeitet als Bildender Künstler in Basel, wo er 2016 auch die Kunsthochschule abschloss. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich Druckgrafik, doch er ist u.a. auch im Bereich von Videokunst tätig. Im Rahmen von Stipendien hielt er sich wiederholt in Armenien auf und war für artasfoundation bei Projekten in Westgeorgien / Abchasien tätig.
http://silasheizmann.com

Ayaz Jokhio
geboren in Mehrabpur Sindh, Pakistan. Lebt und arbeitet in Lahore und Karachi. Er absolvierte 2001 ein BA Fine Arts am National Collegefor Art in Lahore und wurde im Jahr 1999 zum besten zeitgenössischen Dichter der Sindhi Literaturgesellschaft gewählt. In 2004 führte er Regie bei einem Kurzfilm, der später für das 4. Kara Film Festival in Karachi ausgewählt wurde. 2004 bis 2005 arbeitete Ayaz Jokhio als artist-in-residence an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, Deutschland.


Franziska Koch

geboren in Luzern. Bildende Künstlerin und Dozentin. In der künstlerischen Arbeit realisiert sie seit 1998 Installationen, Performances und freie Projekte, u.a.: Temperatures (Artisterium, Center for Contemporary Art, Tbilisi), Postfordismus/Fordismus (mit Tim Zulauf, mobiles Kino, Zürich), Reserven (Kunsthof Zürich), Proiezioni (mit Peter Emch, artria, Locarno), Bühne (Helmhaus Zürich), Office (Fri-Art Fribourg), Shanghai Open End Gallery (Chicago). Seit 2003 ist Franziska Koch Dozentin für Bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste, unter anderem in Seminaren und Workshops zu Soundart, Installation, Performance, Produktionsästhetik und Video. Kooperationsprojekte mit anderen Hochschulen.
http://www.franziskakoch.net


Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta
Tellervo Kalleinen (geboren 1975) ist eine in Helsinki lebende Künstlerin, die in ihren Werken mit filmischen und performativen Elementen arbeitet. Sie studierte an den Hochschulen für Bildende Künste in Hamburg und Braunschweig, 2003 erhielt sie ihren Master of Fine Arts an der Finish Academy of Fine Arts. Oliver Kochta-Kalleinen (geboren 1971) studierte an der Finnish Academy of Fine Arts und schloss sein Studium 2001 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg ab. Seit 2003 arbeiten die beiden zusammen. Ihre Arbeiten, Videos, Performances und Events, bei denen Menschen eingeladen werden sich zu beteiligen, haben sie weltweit realisiert und gezeigt, zum Beispiel im Mori Art Museum (Tokyo), P.S.1 (New York), The Kitchen (New York), Shedhalle (Zürich), Kunsthalle Fridericianum (Kassel), Hamburg Kunsthalle, KUMU (Tallinn), das KIASMA (Helsinki), S.M.A.K. (Gent), Museo de Arte Buenos Aires (Buenos Aires) und Ars Electronica Center (Linz). 2012 gewannen sie den größten Media Art Award in Finnland, den AVEK Preis.

http://www.ykon.org/kochta-kalleinen/

 

Arkhip Labakhua

Geboren 1973, ist Arkhip Labakhua (Pseudonym: Sipa) einer der führenden Künstler Abchasiens, lebt und arbeitet in Sukhum/i. Er studierte Bildende Kunst in Tiflis und Moskau und arbeitet im Bereich der Skulptur, Design und Szenografie, sowie auch Photografie. Als Puppenspieler und Trubador reist er mit seinem eigenen Puppentheater. 2000 erhielt er den Grand Prix des Gent Festival of Marionette Theaters für seine Produktion ‘Roter Spieler’.

www.sipa.su


Les Reines Prochaines

Schweizer Frauenband bestehend aus den Künstlerinnen, Musikerinnen und Performerinnen Michéle Fuchs, Fränzi Madörin, Muda Mathis, Sus Zwick. Im Jahr 1987 gegründet führt sie ihr Engagement für Freundschaft, Feminismus und Kollektivität bis heute konsequent weiter. Jährlich tourt mit neuen Konzertprogrammen durch die Schweiz und Europa und findet ein treues Publikum. Mehr als zehn CDs hat die Band in dieser Zeit produziert.
http://www.reinesprochaines.ch

Beat Lippert

geboren 1977 in Lausanne, lebt und arbeitet in Genf. Nach einem Studium an der Alauns Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Bonn (Deutschland) und einem viermonatigen Praktikum im Bereich Archäologie absolvierte er einen Studiengang an der Haute Ecole d'Art et de Design in Genf. Seitdem hatte Beat zahlreiche internationale Ausstellungen.

Nach der Zusammenarbeit mit artasfoundation im Rahmen der Curator's initiative und einem dreimonatigen Aufenthalt in China, wo er eine Ausstellung im Museum für zeitgenössische Kunst MOCA hatte, beschäftigt sich der Künstler mit Fragen der Grenze, der Übersetzung von kulturelle Codes und wie sich die künstlerische Aufgabe mit der Realität und Interdisziplinarität in Verbindung bringen lässt.

www.beat-lippert.ch


Beatrice Minda
geboren in München, Deutschland, studierte Kunstgeschichte in München und Bildende Kunst in Berlin. Ihre Werke wurden in mehreren Einzelausstellungen gezeigt und in diversen Büchern publiziert, zuletzt erschien ihr Buch „Innenwelt: Fotografien aus Rumänien und aus dem Exil”(Hatje Cantz Verlag, 2007).
http://www.beatriceminda.de


neue Dringlichkeit
neue Dringlichkeit (nD) ist ein Kunst- und Performancekollektiv aus Zürich. Mit ihren Arbeiten hinterfragen und verrücken sie die Grenzen zwischen Kunst, Politik und Leben. Das Kollektiv entstand 2010 als Reaktion auf die vom Schweizer Stimmvolk angenommene „Ausschaffungsinitiative“ und die ihr vorangegangene Plakatkampagne, die Migrant_innen als „schwarze Schafe“ und „Vergewaltiger“ kriminalisierte.

Arbeiten von neue Dringlichkeit wurden u.A. an der Architektur Biennale in Venedig 2014 („The Venice Situation“), dem Favoriten Theater Festival, Dortmund, 2014 („das Geleit“) und an der Gessnerallee Zürich, 2012 – 2015 (u.A. „Let’s talk about money, honey!“; „Brazilification“) gezeigt.
http://nd-blog.org/


Cat Tuong Nguyen

geboren am 7.11.1969 in Ban Me Thuot, Vietnam, lebt und arbeitet in Zürich. Seine Photographien, Installationen und Videoarbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, in Israel, den USA oder Deutschland gezeigt und mehrfach mit Kunstpreisen ausgezeichnet.
www.sikart.ch


Raumlabor Berlin

Raumlabor ist eine Gruppe von Architekten aus Berlin, Deutschland. Sie formierte sich 1999 als Reaktion auf die rasanten und unkontrollierten Entwicklungen in der Stadt nach dem Mauerfall. Ihr verspielter Zugang kritisiert den vorherrschenden Modus der Architekturproduktion und versucht diese zu beeinflussen. Mit temporären Projekten stossen sie Veränderungen in der urbanen Landschaft an: pneumatische Strukturen, U-Boote aus Abfallprodukten und humorvolle Projekte wie das Bilden eines Berges aus dem Bauschutt eines vergrabenen Kanals, sind Teile ihres Repertoires.

 

Indem es sich zwischen den Disziplinen Architektur und Kunst im Öffentlichen Raum bewegt, kreiert das Raumlabor seine Projekte als Events, Performance und Theater.  Es arbeitet in erster Linie im öffentlichen Raum und versteht Architektur eher als Mittel zur Verdeutlichung von Problemen, als zu ihrer Lösungen. Seine Projekte versuchen einen Raum für Kommunikation und Verhandlung zu öffnen, in dem Bezüge hergestellt und Konflikte ausgetragen werden können.

www.raumlabor.net

Augustin Rebetez

Augustin Rebetez (geboren 1986 in der Schweiz) erschafft aus einfachen Materialien poetische Welten. Seine Bilder, Zeichnungen, Installationen oder stop-motion Filme zeigen eine tragisch-komische Realität und bilden ein visuell spielerisches, bewegtes Universum.

Seit 2009 wirkte er an zahlreichen Ausstellungen in Europa und auch in Nord Amerika, Südkorea, Nigeria, Mexiko, Libanon, Indien and Australien mit. Er wurde mit dem PhotoFolio Review bei den Rencontres d’Arles in Frankreich (2010), mit dem Swiss Photo Award (2012), dem Kiefer Hablitzel Preis (2012) und dem Vevey International Photo Award (2013-2014) ausgezeichnet.
http://www.augustinrebetez.com/

Anne Rochat
Anne Rochat ist eine Schweizer Video- und Performancekünstlerin (geboren 1982 in Vallée de Joux). Sie studierte an der Ecole Cantonale d’Art de Lausanne, im Jahr 2010 erhielt sie den Schweizer Kunstpreis, 2012 den Kiefer Hablitzel Preis. Seit 2013 unterrichtet sie an der Kunsthochschule Genf im Bereich Art/Action.
http://annerochat.tumblr.com

 

Nino Sekhniashvili
geboren 1979 in Tiflis, studierte von 2000 bis 2002 experimentelle Bildhauerei bei Rosemarie Trockel an der Kunstakademie Düsseldorf und ab 2002 Druckgrafik an der Kunstakademie in Tiflis. In ihrer konzeptuell orientierten Arbeit bedient sie sich verschiedener Medien.
2005 initiierte sie gemeinsam mit Kati Siamashvili das Musikprojekt "Dario Radio", seither zeigte sie ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Georgien, Russland und im deutschsprachigen Raum. Stipendienaufenthalte u.a. an der Akademie Schloss Solitude und in der Binz39, Zürich. In Tiflis betreibt Nino Sekhniashvili seit 2012 den Kunstraum Galerie Nectar.
http://www.gallerynectar.ge


Lidwien van de Ven
geboren in den Niederlanden lebt und arbeitet Lidwien van de Ven in Rotterdam und Berlin. Ihre Photoarbeiten, Installationen und Videos wurden an zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, so z.B. im Jahr 2006 an der Sidney Bienniale, an der Documenta 12 (2007) oder auch jüngst im Museum Reina Sofía in Madrid. 2014 erhielt Lidwien van de Ven den Dolf Henkes Award in Rotterdam.

http://www.paulandriesse.nl/p/40.html?product_id=14

Hajra Waheed
geboren in Calgary, Kanada, wuchs sie in der Gated Community von Saudi Aramco, der größten transnationalen Erdölfirma der Welt auf. Sie besuchte die School of the Art Institute of Chicago und machte 2007 einen MA an der McGill University in Montreal. Ihre Werke sind regelmäßig in Ausstellungen in Nordamerika, Europa, Asien und dem Nahen Osten zu sehen. Sie wurden in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art (MOMA) in New York, und des British Museum aufgenommen. Hajra Waheed lebt und arbeitet in Montreal, Kanada.
http://hajrawaheed.com/index.php


Franziska Welti
geboren 1965, ist Sängerin und Stimmimprovisatorin und lebt und arbeitet in Winterthur und Berlin. Franziska Welti unterrichtet eine Gesangsklasse am Konservatorium Winterthur und leitet die Singfrauen Winterthur, sowie den Chor Singfrauen Berlin. Mitwirkung bei diversen Uraufführungen und Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles im Bereich der Neuen und Alten Musik; rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland, u.a auch in Georgien. Franziska Welti wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kulturpreis der Stadt Winterthur (2009). In Zusammenarbeit mit artasfoundation leitet Franziska Welti den „International Choir“ in Abchasien (2017).
http://www.franziskawelti.ch


Andrea Wolfensberger

geboren 1961 in Zürich , studierte von 1980 bis 1984 an der Ecole Supérieure d'Art Visuel in Genf. In ihren skulpturalen wie installativen Arbeiten vereint sie naturwissenschaftliche Abstraktion und erzählerische Poesie. Einzel- und Gruppenausstellungen hauptsächlich in der Schweiz und in Deutschland. Seit 2004 unterrichtet sie an der Hochschule der Künste in Bern.
www.andreawolfensberger.ch